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    Unsere Clubgeschichte

    Wie in vielen deutschen Großstädten wurde auch in Stuttgart ein Motorradclub Kuhle Wampe (kurz: MC KW) gegründet und zwar 1981.

    Die Mitgliederzahl war bald auf fast 40 angestiegen.

    Die Clubabende Dienstags konnten von einigen Mitgliedern mit der Zeit nur noch spärlich besucht werden und da sich auch zwischenmenschliche Probleme einstellten, wurde eine "Clubteilung" vollzogen. Da nur die zeitliche aber nicht die örtliche Trennung entschieden wurde, entstand der "Dienstagsclub" und der "Donnerstagsclub". Nach außen firmierte man als ein Club.

    Da es weiterhin zu Spannungen kam, wechselte der "Donnerstagsclub" ins Waldheim Gaisburg und somit wurde auch die Trennung offiziell vollzogen. Nun gab es 2 Clubs mit dem Namen: "Kuhle Wampe Stuttgart" (diese Begebenheit ist nur aus Stuttgart bekannt!).

    Das auf und ab der Mitglieder beider Clubs endete damit, dass sich der „Dienstagsclub“ komplett auflöste (einige Mitglieder wechselten zum Donnerstagsclub) und der „Donnerstagsclub“ bald darauf auch nur noch aus 4 Mitgliedern bestand. Diese wurden von einem Club aus einem Nachbarort aufgefordert: „Macht doch Euren Club dicht und kommt zu uns!“, was die Vier einstimmig ablehnten. Mit dem Erfolg, daß sich der Club schnell wieder auf knapp 20 Mitglieder hochgerappelt hatte.

    1989 fand dann die 2. Spaltung statt und da der größte Teil im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach wohnte nannten sie ihren Club: MC KW Feuerbach.

    Beide Clubs schafften es, neue Mitglieder für sich zu werben, ohne sich Konkurrenz zu machen, da jeder Club eine eigene Mentalität, bzw. einen eigenen Charakter hatte.

    Eines der Feuerbacher Mitglieder meinte im Dezember 1990 zu den Aktivitäten des Stuttgarter Clubs lapidar:

    „Was ihr macht, ist alles Banane!“.

    Das gefiel den Leuten dermaßen, dass sie überlegten: Was können wir aus dem Spruch machen? Sie kamen zu dem Schluss, dass sie dem Club den Beinamen "Banane" (auch MC Fruchtkörble war im Gespräch) geben und nennen sich seit Januar 1991:

    Motorradclub Banane / Kuhle Wampe Stuttgart.

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    Während des 1. Irakkrieges 1991 beteiligte sich der Club an Demonstrationen und Aktionen. Dabei kam es zu massiven Meinungsverschiedenheiten über  die Intensität der Beteiligung und das weitere Vorgehen, so dass einige Mitglieder die 3. Spaltung initiierten.

    Da ein paar dieser Leute in einer Wagenburg (alternatives Wohnprojekt) bei der Uni Stuttgart lebten, nannten sie ihren Club: MC KW Wagenburg.

    Und wie es das Schicksal wollte, verließen die „Feuerbacher“ und später auch die „Wagenburgler“ nach und nach die Mitglieder, da die Leute in andere Städte zogen, zu Clubs in Nachbarorten wechselten, andere Interessen fanden oder beruflich keine Zeit mehr hatten. Die letzten Mitglieder beider Clubs baten dann im MC Banane um „Asyl“ und wurden auch aufgenommen.

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    Die Versuche, den Clubabend auf einen anderen Wochentag zu verlegen, scheiterten am massiven Wiederstand der Mitglieder mit den Worten: „Wir haben uns an den Donnerstag gewöhnt!“ (der Mensch ist eben ein „Gewohnheitstier“!) und so trafen wir uns weiterhin Donnerstags.

    Nachdem aber immer weniger Leute (manchmal nur 1 Mitglied) regelmäßig zu den Clubabenden kamen, beschlossen wir auf der JHV im Januar 2011, dass wir versuchsweise bis Ostern 2011, den Clubabend doch verlegen und zwar auf Mittwoch.

    Mit dem Erfolg, dass wir an jedem Clubabend einen zweiten Tisch brauchten!

    Da sich die Verlegung bis in den Sommer 2011 als positiv herausgestellt hat, bleibt der Clubabend der Mittwoch!

    Die Lokalität wurde mehrmals gewechselt:

    Nach der ersten Spaltung wechselte der "Donnerstagsclub" ins Waldheim (Stadtteil Gaisburg),

    vom Waldheim ins Jugendhaus Heslach,

    wieder zurück ins Waldheim,

    nach Bad Cannstatt ins Abklatsch,

    in die „nachbar“ im Bad Cannstatter Ortsteil Hallschlag

    und schließlich wieder ins Waldheim.

    Alle Lokale waren im Sommer draußen und im Winter drinnen geeignet, wobei immer ein kleiner Disput entstand und immer noch entsteht, ab wann draußen und wann drinnen gesessen wird.

    Im Sommer 2009 bekamen wir dann eine Hiobsbotschaft: Das Pächterehepaar im Waldheim hat, aus nachvollziehbaren finanziellen Gründen (manchmal waren zwei von uns die einzigen Gäste) beschlossen, das Waldheim über das Winterhalbjahr zu schließen und in dieser Zeit die Bewirtung der Eislaufbahn in Esslingen zu übernehmen.

    Da war es wieder unser Problem: suchen wir uns wieder was ganz Neues oder nur für das Winterhalbjahr? Da wir uns sehr gerne im Waldheim zu unseren Clubabenden traffen, entschlossen wir uns nur etwas für die Winterzeit zu suchen. Unsere Raucher (wir haben nur 2-3 Nichtraucher und einen Pfeifenraucher) forderten natürlich, dass die neue Kneipe einen Raucherraum haben muss.

    Beim 2. Versuch haben wir einen Treffer gelandet. Unser neues "Winterquartier" wurde das Rössle in Stuttgart-Mühlhausen.

    Als wir uns im Frühjahr 2011 wieder im Waldheim trafen, sagte uns das Pächterehepaar, dass sie das mit der Kneipe der Eislaufbahn nicht mehr machen. Wir haben daraufhin gesagt: "Dann treffen wir uns auch den Winter über hier!" und sind teilweise wieder die einzigen Gäste.

    Da das Waldheim krankheitsbedingt ab Herbst 2013 geschlossen wurde, trafen wir uns wieder im Rössle.

    Ab dem Frühjahr 2014 trafen wir uns wieder im Waldheim, wobei das Rössle unser Asweichquartier bleibt,

    aber leider nur für 4 Monate.

    Dann verstarb der Pächter und Koch und wir zogen wieder in's Rössle.

    Nachdem es uns im Rößle ungemütlich wurde (E-Dart Verein und die ständigen Fußballübertragungen im Raucherraum) sind wir in's Brückenhaus nach Ludwigsburg "ausgewandert".

    Sollte das Waldheim, nach den Renovierungsarbeiten wieder öffnen, wollen wir wieder dorthin.

    Da in der Zwischenzeit, durch Austritte älterer Mitglieder und Eintritt junger Leute unser Altersdurchschnitt sinkt, bleiben auch Festivitäten wie eine Hochzeit nicht aus.

    2004 feierten wir die erste, 2009 dann die zweite (siehe Bild unten) und 2010 die Dritte.

    Wobei das Sprichwort: "Alter schützt vor Torheit nicht!" seine Berechtigung hat, denn das Hochzeitspaar der 3. Hochzeit war 50/51 Jahre alt!

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     Wie man sieht, können wir auch anders!

    Außerdem pflegen wir eine sehr intensive Kooperation mit der KW Braunschweig Originale, dessen unermüdliches

    Mitglied Ingo (Bild unten: 1. von links) bei uns liebevoll „Adoptivbanane“ genannt wird. Seine Lebenspartnerin, Angela ist 2012 beim Sommertreffen des Verbandes der Motorradclubs Kuhle Wampe zur "Adoptivbananin" ernannt worden.

    Am 02. Mai 2014 haben unserer zwei Braunschweiger "Adopfivbabananen", Angela und Ingo geheiratet.

    Schon wieder eine Hochzeit, hört denn das nie auf?

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    Selbstverständlich besuchten und besuchen wir auch Treffen und Feste anderer KW-Club's.

    1989 kam dann der Vorschlag, ein eigenes Treffen zu veranstalten.

    Der Club einigte sich darauf, auf einem Grillplatz bei Bietigheim am Samstag zu feiern. Es wurde ohne Übernachtung bis Sonntagfrüh durchgefeiert.

    Am Clubabend danach waren die Leute der Meinung, dass die Fete wiederholt werden soll. Da auch Leute außerhalb des Clubs eingeladen werden sollten, wollten wir dem Treffen einen Namen geben. Nach reiflicher Überlegung wurde das „Finsternistreffen“ geboren.

    Damit aber auch eine Übernachtung in Zelten möglich war, musste ein geeigneter Platz gefunden werden.

    Den ersten Platz (1990) fanden wir dann bei Ellwangen (ca. 100 km von Stuttgart), was sich für den Club als schwierig herausgestellt hat, da alles mit größeren Fahrzeugen transportiert werden musste.

    Von 1991 bis 2004 hatte der Club, über persönliche Kontakte, zuerst eine Pferdekoppel, dann eine Obstwiese bei Hochdorf (ca. 10 km von Stuttgart).

    Nach der sehr kurzfristigen Absage (Dienstag vor dem Treffen) der Obstwiese und einer ebenso (am selben Tag) kurzfristigen Rettungsaktion eines hilfsbereiten Nachbarn von zwei Clubmitgliedern („Ist doch kein Problem, ich habe da doch ein Hüttle im Wald“), fand das Finsternistreffen von 2005 bis 2010 auf einer Waldlichtung bei Rietenau (ca. 27 km von Stuttgart) statt.

    War zwar wieder etwas weiter weg, aber da unser gesamtes Treffenmaterial bei den zwei Mitgliedern mit dem hilfsbereiten Nachbarn lagerten, war es für den Club nicht so schlimm. Der Platz war dafür um so gemütlicher! (Bilder)

    Da wir kurz vor dem Treffen 2010, aber mit der Zusage dass das Treffen stattfinden kann, wieder eine Absage für den Platz einstecken mussten, ging die Suche wieder los.

    2011, zu unserem 30jährigen Wampe und 20jährigen Banane Jubiläum fand das Finsternistreffen an der Hagmühle

    bei Welzheim (ca. 40 km von Stuttgart) sattt. (Bilder)

    Der Trend, dass wir uns wieder von Stuttgart wegbewegen setzte sich auch 2012 fort. Da es in der näheren Umgebeung von Stuttgart schwierig ist einen geeigneten Platz zu finden, sind wir zu der Überzeugung gekommen, doch etwas weiter weg zu suchen. Fündig wurden wir in der Nähe von Kaisersbach, ca. 48 km von Stuttgart entfernt. (Bilder ab 2012)

    Nach derzeitigem Stand der Dinge wird das Finsternistreffen auch die nächsten Jahre auf diesem absolut genialen Platz stattfinden, denn wir haben bereits bis 2020 gebucht!

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    Finsternistreffen 2005 

    Außer den bisher 31 Finsternistreffen hat der Club:

    an O-Fahrten teilgenommen und eigene organisiert,

    etliche Sicherheitstrainings zum Saisonauftakt mitgemacht und einge selbst organisiert,

    an Regionsausfahrten nach Südfrankreich teilgenommen,

    mehrere Rock gegen Rechts bei Blaubeuren mitorganisiert und personell unterstützt,

    in der Regionalleitung mitgearbeitet und zeitweise einen der Sprecher gestellt,

    andere KW Clubs bei Aktionen unterstützt und deren Feste besucht,

    einen Verbandssprecher für 1 Jahr gestellt,

    beim 5. Anti-WAAhnsinns-Festival mit anderen Wampe Clubs für Einlass und Sicherheit gesorgt,

    das KW Sommertreffen jahrelang aktiv mitgestaltet,

    Feste von anderen Motorradclubs besucht,

    an diversen Aktionen gegen Rechts teilgenommen,

    4 Hochzeiten ausgelassen gefeiert und teilweise mitgestaltet,

    bis 2015 jährliche Osterausfahrten für den Club organisiert,

    seit 2016 fahren wir über Pfingsten zur Löwenparty der Pleisenburger Wampen,

    seit 2013 verkaufen wir beim KW Sommertreffen gute "schwäbische Maultaschen in der Brühe",

    mehrere Parkplatzaktionen in Stuttgart durchgeführt,

    das 10- , 20-, 25-, 30- und 35jährige Kuhle Wampe-Jubiläum gebührend gefeiert,

    ebenso das 20- und 25jährige Bestehen des MC Banane,

    genauso wie 25 und 30 Jahre Finsternistreffen,

    an Ostermärschen und 1. Maidemos mitmarschiert,

    seit 2008 unterstützen wir aktiv die 1. Mai-Paraden der IG Metall Ludwigsburg (mit einer Unterbrechung 2014),

    Infoveranstaltungen organisiert,

    Ordnerdienste beim Friesenpferdezuchtverband geleistet (als "Danke" für die Pferdekoppel/Obstwiese fürs Finsternistreffen),

    an verschiedenen Menschenketten teilgenommen,

    etliche Geburtstage ausgiebig gefeiert,

    immer im Dezember eine Glühweinparty mit Wichteln bei Melli & Sascha veranstaltet,

    regelmäßige Einladungen zum Kohlessen in den Makenhof erhalten,

    einen Motorradcorso mit KW Esslingen durchgeführt und mitorganisiert,

    die "Menschenkette gegen rechts" am 06.07.2013 mitorganisiert und Ordnerdienst zu Fuß und mit dem Motorrad geleistet,

    und 1994, 1999 und 2009 das Pinguintreffen für den Verband ausgerichtet.

    Wie gesagt, 1994 übernahmen wir erstmals die Ausrichtung des Pinguintreffen für den Verband.

    Dieses Treffen fand wie üblich im Februar statt. Als Örtlichkeit hatten wir uns für einen Grillplatz bei Weiler ob Helfenstein entschieden. Der Aufbau fand auf einer grünen Wiese statt. Als wir uns dann am nächsten Morgen aus unseren Zelten krochen, war der Winter mit reichlich Schnee da.

    1999 richteten wir zum zweiten mal das Pinguintreffen aus. Dieses mal auf einem Privatgelände in der Nähe von Weißach. In der 1. Nacht wurde es mit -17 °C so kalt, dass uns einige Mineralwasserflaschen platzten. Tagsüber wurde mit einer alten Badewanne "Schlitten" gefahren.

    2009 fand das Pinguintreffen dann auf den selben Platz wie das Finsternistreffen, bei guter Stimmung und mit

    Schnee statt (Bilder).

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    Pinguintreffen 2009

    Eine lange Tradition hatte auch die Osterausfahrt. Mit den Motorrädern und meistens einem „Versorgungs- und Transportauto“ wurde in einem Naturfreundehaus in einem Umkreis von ca. 250 km Luftlinie, um Stuttgart von Karfreitag bis Ostermontag übernachtet, gemeinsam gekocht, Motorrad gefahren und einfach ein paar gemeinsame gemütliche Tage verbracht.

    Es hatte aber auch manchmal Nachteile, an Ostern mit dem Motorrad zu fahren, vorallem wenn es das frühest mögliche Wochenende ist. Als wir nämlich 2001 in den Südschwarzwald gefahren sind,

    sah es am Sonntagmorgen so aus! 

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    2010 sind wir noch einmal zu diesem Haus gefahren. Da Ostern wieder am frühest möglichen Wochenende lag und damit zu rechnen war, dass es schneit, sind wir "A L L E" mit dem Auto gefahren und das war auch gut so. Hat zwar nicht ganz so geschneit, war aber besser so!

    Die Tradition der Osterausfahrt endete 2015. Bei der JHV im Januar 2016 haben wir beschlossen, zukünftig über Pfingsten zur Löwenparty der KW Pleisenburg zu fahren, nachdem einige (Treffen-Scouts) die Party (2015) als besuchenswert eingestuft hatten.

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    Selbst gebastelte Schaukel (Löwenparty 2016)

    Zwischenzeitlich wurden "Probleme" wie: "Dachausbau, Grundsteuer, Scheunen oder Garagen aufräumen, Rasen mähen, ob als Heizung Gas, Öl, Solar oder gar Strom besser ist, Treppenhäuser und Fasaden streichen, Photovoltaik aufs Dach oder nicht, Badezimmer versetzen, Abstellplätze für Motorräder und Autos instandhalten, welche Gartenmöbel sollen wir kaufen!" bei den Clubabenden besprochen/angesprochen.

    Tja, der Großteil unserer Mitglieder (bis auf aktuell 5) ist zu Groß- bzw. Kleingrundbesitzern (Haus mit mehr oder weniger Grundstück drumrum) "aufgestiegen" (mutiert) und einer hat sich eine Wohnung gekauft.

    Neuerdings vergeht allerdings keine Zusammenkunft ohne dass über irgendweche Zipperlein geredet wird.

    Leute, wir werden ALT!

    Das Clubleben spiegelt sich in vielen gemeinsamen Unternehmungen, Feten und Urlauben wieder. Derzeit sind wir 13 Mitglieder (plus ca. 5 Sympis). Außerdem ein Mitglied des Heidelberger Clubs (arbeitet und wohnt in Stuttgart, ab und an schaut auch ein "Esslinger" bei uns vorbei)

    Wir sind nicht nur einfach ein Motorradclub, sondern in erster Linie ein Freundeskreis, der das Hobby Motorradfahren und die gleiche politische Einstellung hat.

     © Created by Pitiplatsch 03.05.10

    Letzte Änderung: 30.01.19

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