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    Kulturreise nach Polen

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    Startpunkt war ein verregneter Dienstag. Und das schlechte Wetter wird mein ständiger Wegbegleiter sein. Aber eins nach dem Anderen. Die Fahrt ging erstmals fast regenfrei per Autobahn in Richtung Fulda. Dann durch die Rhön in Richtung Thüringen. Von Erfurt nach Dresden war nur Dauerregen angesagt. Deshalb wählte ich die Autobahn, anstatt wie geplant die Landstraße. Zum Glück hatte ich ja in meiner Jugend den Unterwasserblindflugschein gemacht! LKW-Überholung fand dann folgender maßen statt: Straße angepeilt und halbblind durch die Wasserfontäne durch. Bei den vielen Lkw`s ein bisschen anstrengend.

    Aber dann ein Lichtblick hinter Dresden: Hinter den Wolken blinzelte ganz schüchtern die Sonne hinter den Wolken hervor.

    Also in Bautzen von der Bahn ab und wieder motorradkompatible Gefilde betreten. Dort erstmals Rast gemacht.

    Was mir hier in der Gegend aufgefallen ist, daß die Straßennahmen und Ortsschilder in Deutsch sowie auch in Polnisch geschrieben waren.

    Bautzen ist im westlichen Teil Deutschlands durch sein berüchtigtes Stasigefängnis bekannt geworden.

    Sie ist aber auch eine große Kreisstadt mit ca. 40.000 Einwohnern in der Oberlausitz.

    Erstmals wurde die Stadt 1002 erwähnt. Allerdings hieß sie da noch Civitas Budusin, was so viel wie Grenzort bedeutete.

    Allerdings war die Gegend, in der die Stadt beheimatet ist, schon in der Steinzeit besiedelt.

    Die Stadt gehörte auch mal zu Polen.

    Im Jahre 1213 erhielt Bautzen die Stadtrechte. Im Jahre 1320 gehörte es dann zu Böhmen. Zwischen 1469 und 1490 gehörte es nach dem Frieden von Ölmütz zu Ungarn. 1868 wurde die Stadt offiziell in Bautzen umbenannt.

    1904 wurde die Landesstrafanstalt in der hiesigen Stadt fertig gestellt.

    Im 3. Reich diente es als Gefängnis für politische Gegner Hitlers.

    Nach dem 2. Weltkrieg diente es als Gefangenenlager des NKWD´s (russ. Geheimdienst)

    Dort sind von den ca. 6500 Inhaftierten ca. 3000 aufgrund der schlechten Lagerbedingungen ums Leben gekommen.

    Danach diente es als Gefängnis der SED für so genannte politische Häftlinge.

    Es hatte zur Zeiten der DDR in der BRD den Ruf des sehr inhumanen Strafvollzuges.

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    Von dort aus ging es dann per Landstraße nach Görlitz.

    Dort übernachtete ich dann auch in einer herrlichen Pension, inmitten der Stadt. Sie nannte sich Drehscheibe, -Drehscheibe zur Gemütlich- und Freundlichkeit- einem netten Familienbetrieb seit Generationen.

    Ich würde es für sehr schade halten, wenn solche Betriebe dem neuen Erbsteuergesetz der Regierung zum Opfer fallen würden.

    Am Abend sah ich dann noch das Fußballspiel Deutschland gegen Brasilien.

    Bei jedem Tor der Deutschen wurde ein Feuerwerkskörper gezündet.

    Nach dem guten Frühstück ging es dann weiter in Richtung Osten.

    Aber erst gestattete ich der Stadt eine kleine Stippvisite ab.

    Görlitz liegt in der Oberlausitz und ist zugleich Grenzstadt zu Polen.

    Die Stadt liegt an der Neiße, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges die Grenze zu Polen bildet. Der östliche Teil heißt Zgorzelec.

    Die Stadt wurde erstmals 1071 in einer Urkunde Königs Heinrich IV erwähnt, daß beinhaltete, das der Bischof von Meißen es als Geschenk erhielt.

    Von 1075 bis 1089 diente es als Reichslehen der böhmischen Könige.

    Erst 1636 wurde es als Kriegsschuldlast an das Kurfürstentum Sachsen vergeben.

    1339 erhielt sie das Stapelrecht, was bedeutete, daß den durchziehenden Kaufleuten auferlegt werden konnte, daß sie ihre Waren für einen bestimmten Zeitraum in der Stadt zum Verkauf anbieten mussten.

    Die Stadt wurde hauptsächlich durch ihre Tuchproduktion über die Landesgrenzen bekannt.

    Während des Hussitenkriegs 1429 wurde die südlichen und östlichen Vororte niedergebrannt.

    1779 wurde dort die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften mit dem Schwerpunkt für Geschichts- und Naturkunde gegründet.

    Mit der Eisenbahnverbindung 1833 von Dresden und Breslau wurde der Grundstein zur Industrialisierung gelegt.

    In der Zeit des Nationalismus vereitelte die Görlitzer Feuerwehr in der Reichskristallnacht den Brandanschlag an der Synagoge.

    Deshalb konnte sie heil den Krieg überstehen.

    Alle 7 Neißebrücken wurden noch am letzten Kriegstag von der deutschen Wehrmacht in die Luft gesprengt.

    Nach dem 2. Weltkrieg wurde Görlitz durch die Oder-Neiße-Grenze geteilt.

    Und somit war Görlitz über Nacht Grenzstadt ist.

    Nach dem Krieg wurde die Bevölkerung, die nicht in den anderen Stadtteil übersiedeln wollten, vom russischen Geheimdienst verhaftet und in sogen. Arbeitslager gesteckt, wo die Meisten

    umgekommen sind.

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    Aber jetzt hieß es erstmals: Welcome in Poland!!!!!!!!

    Nur das Wetter ist leider nicht viel besser geworden!!!!!!!

    Zwar nur leichter Nieselregen, aber so richtige Freude beim Fahren sollte nicht aufkommen.

    Dann hatte ich auch noch ein negatives Erlebnis: Irgendwo mitten in Polen wollte ich in einem Kaufland einen Kaffee bestellen. Schon bei meinem Vorgänger, einem Britten, viel mir auf, daß die Verkäuferin sagte, daß sie nur polnisch spräche bzw. verstehe.

    Dabei habe ich mir von meiner Frau sagen lassen, daß Kaffee in Russisch ganz ähnlich heißt. Und da Polnisch und Russisch sehr verwandt sind, hätte sie das verstehen müssen.

    Zusätzlich deutete ich auch noch auf die Kaffeemaschine. Jedenfalls weigerte sie sich mir und dem Britten einen Kaffee zu verkaufen.

    Dachte immer, daß die Ewiggestrigen nur in Deutschland und Amerika leben. Aber man lernt schließlich nie aus.

    Gut in der Tankstelle nebenan werde ich wohl einen Kaffee bekommen.

    Kaum hatte ich mich dort gesetzt, sprach mich ein Fernfahrer an. Er konnte gar nicht verstehen, daß ich nach Polen gefahren bin.

    Ich erklärte ihm, dass ich hier noch nie war und es kennenlernen wollte. Dann warnte er mich vor der hiesigen Polizei.

    Sie bevorzugten Deutsche grundlos abzukassieren, was ich keineswegs bestätigen konnte.

    Nach der kleinen Pause ging es dann weiter Richtung Osten, getreu der abgewandelten Zigarettenwerbung: Lets go East.

    Der Regen weigerte sich auch vehement aufzuhören.

    Also suchte ich mir ein Nachtquartier. Auf der Straße übersah ich eine große Pfütze und schwuppdiwupp hatte ich nasse Füße.

    Leider fand ich in dieser Gegend nur ein Hotel im oberen Preissegment, aber umgerechnet waren es nur 38,-- Euro.

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    Im Restaurant zahlte ich auch nur umgerechnet 8,-- Euro.

    Also es gibt doch nicht nur Negatives!!!!!!!!!!

    Trotz des Regens schlief ich sehr gut.

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    Nach dem guten Frühstück ging es dann weiter in Richtung

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    Allerdings ließ sich die Sonne noch Bitten. Ganz schüchtern kam sie langsam hinter den Wolken hervorgekrochen.

    Unterwegs stolperte ich dann noch über solche Kleinode, wie diese Kirche.

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    Nach diesem kleinen Fotoshooting beschloss ich doch gleich nach Auschwitz Auf einer Landstraße kam mir ein Rettungswagen entgegen.

    Kurze Zeit später wusste ich warum: Es handelte sich um einen Frontalcrach. Einer der Kontrahenten lag im Feld. Der Mercedes war bis zur Windschutzscheibe eingedrückt und der Andere sah gar nicht so schlimm aus.

    Bei der Fahrweise wundert es mich nicht. Denn sie fahren, als gebe es keinen Morgen. Vielleicht erklärt das auch die vielen Blitzer, die teilweise sehr gut versteckt waren.

    Allerdings habe ich später erfahren, dass in den Meisten kein Fotoaparat drin ist. Großes Betätigungsfeld für Russisch-Roulett-Spieler. Und großes Einsparpotential für Kommunen, da sich die Meisten aus Angst vor dem Geblitzt werden, an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

    Dann wollen wir uns mal der Geschichte unserer Großväter stellen!

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    Trotz des guten Wetters war der Parkplatz recht leer. Anscheinend ist es doch ganz gut in der Vorsaison zu reisen.

    Seit 1947 ist das Lager eine Gedenkstätte und seit 2007 UNESCO-Kulturerbe.

    Allerdings hatte sich bereits am Eingang eine ansehnliche Menschenmenge gebildet. Also ein Ticket gekauft und den Kopfhörer in Empfang genommen.

    Die Führungen konnte man in fast allen Sprachen machen.

    Nachdem sich das Chaos etwas gelichtet hatte und ich die zugehörige Gruppe mit Hilfe eines Schweizers gefunden hatte, konnte es losgehen.

    Treffpunkt war der Eingang, an dem die berühmte Inschrift: „Arbeit macht frei“ angebracht war.

    Angelegt wurde das Konzentrationslager von Heinrich Himmler und steht für als Symbol für die systematische Massenvernichtung an den Juden.

    Rund 1,1 Millionen wurden hier ermordet.

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    Ursprünglich standen auf diesem Arenal mal Dörfer, die Zwangsumgesiedelt wurden. Die Gegend wurde von den Nazis ausgesucht, weil es eine gute Infrastruktur hatte.

    Die Gleisanlagen und der Bahnhof stammten noch aus der KuK-Monarchie, um sich vom damaligen Österreich unabhängig zu machen.

    Das Stammlager war ursprünglich eine polnische Kaserne, die den Nazis im „Blitzkrieg“ kampflos in die Hände gefallen ist.

    Erst diente es Lager für politische Häftlinge. Allerdings war der Begriff überstrapaziert, da alle Andersdenkenden als Politikhäftling deklariert wurde.

    Im Oktober 1941 wurde das Lager erweitert und Birkenau entstand.

    Aus ganz Europa wurden die Menschen in Viehwaggons hertransportiert.

    Viele überlebten dies erst gar nicht und die es überlebt hatten hofften, daß das Martyrium jetzt ein Ende hätte, dabei fing es erst an.

    Ihnen wurde vorgegaukelt, dass es sich um ein ganz normales Arbeitslager handelte. Dabei wurde es von den Nazis als Vernichtungslager konzipiert.

    Deshalb wurden auf dem Gelände 6 Gaskammern und 4 Krematorien eingerichtet.

    Nebenbei wurden im Krankenhaus noch fragwürdige medizinische Experimente an lebenden gesunden Menschen durchgeführt. Auch Herr Mengele durfte sein Unwesen hier treiben.

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    Die Baracken waren ständig überbelegt. Es mangelte an sanitären Einrichtungen, da das Lager über kein fließendes Wasser verfügte.

    Das Essen wurde soweit rationiert, dass selbst eine Maus verhungert wäre.

    Und dabei mussten die Leute noch hart arbeiten!!!!!!!! Entweder für die Rüstungs- oder Chemiefirmen.

    Morgens und Abends wurden die Häftlinge durchgezählt.

    Dazu mussten sie sich auf dem Exerzierplatz versammeln, egal wie das Wetter war. Erst als sie durchgezählt waren, durften sie in die Baracken.

    Auch wurden dort Strafsanktionen durchgeführt bis hin zur Todesstrafe durch erhängen.

    Es war schon ein Sterben auf Raten: Erst der Transport hierher. Dann die Zwangsarbeit oder die medizinischen Experimente. Frei nach dem Motto: Wenn wir sie schon vernichten, dann können wir noch daraus unseren Nutzen ziehen. Was eine Menschenverachtung!!!!!!!!

    Abrobro Nutzen: Von den vergasten Leichen wurden die Haare geschoren und Goldzähne ausgebrochen und verwertet.

    Wie krank müssen Menschen sein?

    Die ersten Menschenvergasungsversuche fanden ebenfalls im Stammlager statt. Es waren russische Kriegsgefangene. Da der 1. Versuch scheiterte, mussten sie halbtot den Weg ins Jenseits antreten. Was eine Qual.

    Das war schon damals ein eklatanter Verstoß gegen die Genfer Konfession.

    Aber das interessierte die Nazis herzlichst wenig. Schließlich waren sie ja die Herrenmenschen und ALLES Andere nur Unkraut. Wie kommt eine Menschengattung eigentlich dazu von sich zu behaupten, daß nur sie das Nonplusultra der Schöpfung sind?

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    Die Gaskammern waren Hauptsächlich in Birkenau untergebracht.

    Ankunft des Zuges war die zentrale Rampe in Birkenau. Die Menschen, die die lange Zugfahrt im Viehwaggon überlebt hatten wurden gleich selektiert: In

    gebrauchsfertige Subjekte, also die noch arbeiten konnten und in Nichtsnutzige, also potentielles Material für die Gaskammer.

    Was ein Zynismus!!!!!!!!

    Allerdings wurde ihnen erzählt, dass sie Duschen gehen dürften.

    Deshalb sollen sie ihre Kleidung an den nummerierten Haken anbringen, damit sie sie später wieder finden können.

    Nachdem sie sich entkleidet hatten, wurde Zyklon B (Blausäure), daß ursprünglich als Insektenvernichtungsmittel erfunden war, in die vorgefertigten Öffnungen geschüttet. Danach setzte der qualvolle Erstickungstod ein.

    Am Anfang waren es nur einige hunderte Menschen, aber da die Nazi diesen Vergasungsprozeß industriell betrieben, stand natürlich die Effizienz im Vordergrund. Deshalb bauten sie die Gaskammern im Laufe der Zeit so aus,

    dass sie zum Schluss eine Auslastung von 8.696 Personen pro Vorgang hatten.

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    Es ist schon sehr pervers Menschentötung als Vorgang zu beschreiben.

    Nachdem der Raum gelüftet und die Leichen ins Krematorium überführt worden waren, die Kleidungsstücke zu den anderen Sachen in die Asservatenkammer gebracht worden sind, konnten die Nächsten eintreten.

    Im Krematorium konnten pro Ofen Anfangs nur bis 120 Menschen verbrannt werden. Dies wurde im Laufe der Zeit auf 250 Einheiten gesteigert.

    Die Öfen wurden mit Koks betrieben und wurden so konstruiert, daß die entstehende Wärme in Energie umgesetzt wurde. Auch die Fettreste der Toten wurden als Energieträger genutzt.

    Also man hat einen großen Aufwand betrieben so effizient, wie es nach Stand der Technik möglich war, zu arbeiten.

    Wie Wahnsinnig kann nur ein einziger Mensch sein?

    Und wie konnte ihm ein ganzes Volk so bedenkenlos folgen?

    Oder ist der fehlende Medienvielfalt ursächlich an dem Desaster?

    Wo ist der gute Menschenverstand der Leute geblieben?

    Selbst in der Evolution gibt es nicht nur eine Rasse, sondern eine Artenvielfalt.

    Und wieso ignoriert die heutige Jugend dieses traurige Kapitel der Geschichte?

    Die Gedenkstätten sind doch nicht als Schandmahl für die Deutschen errichtet worden, sondern als Mahnmal in der Zukunft es so Nicht zu machen.

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    Am Ende des Besuches der Gedenkstätte war ich Emotional ziemlich fertig, denn auch wenn ich schon mehre Gedenkstätten wie in Frankreich und Österreich besucht habe, war ich geschockt.

    So etwas live zu sehen ist was Anderes, als davon in den Medien zu sehen.

    Obwohl ich die Machtkonzentration der Medien in Deutschland und der Welt seit längerer Zeit sehr kritisch sehe, bin ich der Hoffnung, dass wenigstens in Deutschland nicht die objektive Meinungsbildung ernsthaft gefährdet ist.

    Da so eine Besichtigungstour viel Energie kostet, habe ich dann im Anschluss etwas für das Wohlbefindens meines Magens getan. Aber erst verabschiedete ich mich von meinen Schweizer Bekannten. Danach ging es dann auf Hotelsuche.

    Leider blieb der Sonnentag der einzige Lichtblick der Reise.

    Da ich keine Lust mehr auf Regen hatte, beschloss ich nach Hause zu fahren.

    Also ab auf den Highway via Germany!!!!!!!

    Kurz vor Deutschland fing es wieder an zu regnen. Also war doch mein Entschluss richtig, die Tour abzubrechen. Im Übrigem die Zweite seit 1980.

    Damit kann man, glaub ich, sehr gut Leben.

    Allerdings schüttete es ab Dresden wieder. Da mir ein Lkw-Fahrer Unwetter für die Nacht auf meiner Strecke vorausgesagt hatte, beschloss ich durchzufahren.

    Seine empfohlene Umleitungsstrecke war mir allerdings zu weit.

    Allerdings stellten sich nach ca. 200 km Muskelschmerzen bei mir im linken Bein ein. Kommt wohl vom zu angewinkeltem Bein.

    Ist halt keine BMW-Langstreckenmaschine! Der Mehrpreis gegenüber einem Japaner muss sich ja schließlich irgendwo niederschlagen

    Für die restlichen 300 Kilometer brauchte ich jedenfalls stolze 5 Stunden, weil ich viele Pausen einlegen musste. Völlig entkräftet fiel ich dann in mein Bett.

    Fazit: Trotz des Abbruchs wegen schlechten Wetters war es eine interessante Fahrt. Zum Glück hatte ich ja beim Kulturprogramm schönes Wetter!!!!!!!!!

    Und wie war nochmals der Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“

    Harald

    © Created by Pitiplatsch 07.02.15

    Text: Harald
    Letzte Änderung: 07.02.15

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